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Pflege – Purpurglöckchen (Heuchera micrantha): Praxisleitfaden

Entretien - Heuchère (Heuchera micrantha) : Guide pratique - La Green Touch

Laetitia |

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Purpurglöckchen (Heuchera micrantha) mit den Expertentipps von La Green Touch 🌿 pflegen. Befolgen Sie diese umfassende Anleitung, um Ihrer Pflanze eine ideale Umgebung im Garten oder im Topf auf der Terrasse zu bieten, angepasst an das gemäßigte Klima Frankreichs (ozeanisch, kontinental und mediterran).

Pflege des Purpurglöckchens (Heuchera micrantha)

Als Purpurglöckchen, manchmal auch unter Gartenbau-Auslesen (einschließlich Formen, die Heuchera micrantha ähneln, wie die sehr beliebten purpurfarbenen Blätter) verkauft, bildet diese Staude aus der Familie der Steinbrechgewächse einen kompakten und langlebigen Horst mit dekorativem, oft halbimmergrünem Laub. Ihr doppelter Reiz im Garten: ein Teppich aus farbigen Blättern fast das ganze Jahr über und eine leichte Blüte an zarten Stielen, die sich gut zur Vertikalität in Beeten eignet. Langlebig, wenn sie regelmäßig verjüngt wird, gedeiht sie hervorragend an Beetbegrenzungen, im lichten Unterholz und in Töpfen. Sie ist besonders beliebt in Gärten im Westen Frankreichs (Bretagne, Pays de la Loire), wo das milde Klima ein makelloses Laub fördert.

Eigenschaften
Wissenschaftlicher NameHeuchera micrantha
Botanische FamilieSaxifragaceae
Geografische HerkunftWestliches Nordamerika (bewaldete Gebiete, Waldränder)
StandortHeller Halbschatten bis milde Sonne (morgens/abends); lichter Schatten möglich
Winterhärtezone USDA · MindesttemperaturUSDA 6b bis 9a · ca. –20 °C bis –12 °C je nach Standort und durchlässigem Boden
BewässerungRegelmäßig im 1. Jahr, danach moderat; überschüssiges Wasser am Wurzelhals vermeiden
BodenFrisch bis mäßig trocken, humos, gut durchlässig; leicht sauer bis neutraler pH-Wert
Wuchshöhe im Alter25–35 cm (Laub); 45–60 cm während der Blüte
BlütezeitMai bis Juli (je nach Region), manchmal leichte Nachblüte
SchwierigkeitsgradLeicht bis mittel (empfindlich gegenüber luftarmem Boden)
ToxizitätUngiftig 🐾
Andere NamenKleinblütiges Purpurglöckchen; Coral bells (EN)

Standort und Lage ☀️

☀️ Heller Halbschatten 🕐 3–6 Std./Tag 🧭 Ost / West 💨 Geschützt vor austrocknenden Winden

Das Purpurglöckchen bevorzugt gedämpftes Licht oder "milde" Sonne: idealerweise 3 bis 6 Stunden pro Tag, mit Morgensonne (Ostausrichtung) oder spätnachmittags (Westen). Lassen Sie bei Beeteinfassungen 30–50 cm Abstand zu einer Mauer, um Reflexionen und Trockenstellen zu vermeiden. Es verträgt etwas Wind, aber ein zu exponierter Standort (Atlantikküste, offene Gärten) verstärkt die Austrocknung der Blätter: Eine Mulchschicht und eine niedrige Windschutzhecke machen den Unterschied.

Regionale Varianten: Im Mittelmeerraum (Montpellier, Nizza) bevorzugen Sie nachmittags Halbschatten und einen frischen Boden; an der Atlantikküste / im Norden (Nantes, Lille) wird die Morgensonne oft gut vertragen, wenn der Boden humos bleibt. Im kontinentalen Klima (Paris, Straßburg) vermeiden Sie Südausrichtungen an einer Mauer.

Anzeichen für Lichtmangel: Blasse Farben, verlängerte Blattstiele, reduzierte Blüte, sich öffnender Horst.

Anzeichen für zu viel Sonne: Verbrannte Blattränder, Verfärbung, schnelles Welken am Tag trotz feuchtem Boden.

Blüte und Vegetationszyklus 🌸

Die Blütezeit liegt meistens von Mai bis Juli (6 bis 10 Wochen) und zeigt sich in Form von feinen Blütenstielen mit kleinen cremefarbenen bis rosa Blüten, die von Bestäubern geschätzt werden. Sie wird durch ausreichend Licht (heller Halbschatten) und ein weder zu trockenes noch zu heißes Frühjahr gefördert. Um die dekorative Wirkung zu verlängern, entfernen Sie verblühte Blütenstiele laufend (Deadheading): Dies verhindert Erschöpfung und kann eine leichte Nachblüte im Spätsommer fördern, wenn die Pflanze nicht unter Trockenheit gelitten hat. Das Laub ist in Frankreich oft halbimmergrün: Im kalten Winter kann es leiden, treibt aber nach dem Winter wieder kräftig aus.

Bewässerung 💧

Passen Sie die Bewässerung an den lokalen Niederschlag, die Bodenart und das Alter der Pflanze an. Nach der Etablierung (nach 1-2 Saisons) ist Heuchera micrantha im Allgemeinen wenig anspruchsvoll in Bezug auf Wasser. Bevorzugen Sie eine tiefe und seltene Bewässerung, um eine tiefere Verwurzelung zu fördern.

Jahreszeit Häufigkeit Richtvolumen
🌱 Frühling 1x alle 7–10 Tage bei Regen <15 mm/Wo. (häufiger im 1. Jahr) 3–6 L/Pflanze im Freiland; 1–2 L im Topf
☀️ Sommer 1x/Woche; im Mittelmeerraum bei Regen <10 mm/Wo. 2x/Woche (oder alle 3–4 Tage im Topf) 5–8 L/Pflanze; 2–3 L im Topf (bis zu 4 L bei Hitzewelle)
🍂 Herbst Alle 10–15 Tage bei trockenem Wetter; stoppen, wenn die Pflanze in die Ruhephase geht und der Boden frisch bleibt 3–5 L/Pflanze (–30 bis –50 % ggü. Sommer)
❄️ Winter Im Freiland unnötig bei Regen >10 mm/Wo.; im Topf nur gelegentlich bei frostfreiem Wetter Sehr wenig, nur um Austrocknung zu vermeiden; niemals bei Frost

Durstanzeichen: Welke oder eingerollte Blätter am späten Nachmittag, trockener Boden 5–10 cm tief, gelbliche Blätter an unteren Stielen.

Wasserüberschuss: Allgemeine Gelbfärbung, Fäulnis am Wurzelhals, Pilze auf der Oberfläche; Drainage verbessern oder Pflanze umsetzen.

Tipp: Eine organische Mulchschicht (5–8 cm Holzhackschnitzel oder Rindenmulch) um die Basis legen, um Feuchtigkeit zu speichern und die Sommerbewässerung um 30 bis 50 % zu reduzieren.

Boden, Drainage und Verträglichkeit 🌱

Der ideale Boden für das Purpurglöckchen ist humos, locker und durchlässig, im Frühjahr frisch, ohne im Winter staunass zu sein. Streben Sie eine Textur aus „Gartenerde + organischem Material“ an, mit einem pH-Wert von leicht sauer bis neutral (sie verträgt etwas Kalk, wenn der Boden lebendig und gut durchlässig ist). Bei schwerem Boden mischen Sie beim Pflanzen 1/3 reifen Kompost bei und fügen Bims oder groben Sand hinzu, um Wurzelerstickung zu vermeiden.

Setzen Sie die Pflanzen für eine dichte Rabatte im Abstand von 30 bis 40 cm, für ein Beet bis zu 45 cm. Pflanzen Sie auf der richtigen Höhe: Wurzelhals bündig (zu tief eingegraben = Fäulnisgefahr). Sehr gut geeignet für die Topfkultur: Wählen Sie einen Behälter mit mindestens 25–30 cm Durchmesser (8–12 L), mit guter Drainage (Löcher + 2–4 cm Schicht Blähton/Bims).

Erfolgreiche Kombinationen: Farne, Hostas, Tiarella, Brunnera, feine Gräser, Frühlingszwiebeln (botanische Narzissen) und Bodendecker (Ajuga, Storchschnabel), die die Frische bewahren. Zu vermeiden: zu konkurrierende Nachbarn in Bezug auf Wasser (große Ausläufer treibende Bambusarten, sehr durstige Nadelgehölze) und Bereiche, in denen Wasser stagniert.

Pflanzung 🪴

In Frankreich ist die beste Pflanzzeit von September bis November: Der Boden ist noch warm, die Wurzelbildung erfolgt schnell und die Pflanze übersteht den folgenden Sommer mit weniger Bewässerung. Der Frühling (März bis Mai) ist ebenfalls geeignet, besonders in kontinentalen oder bergigen Klimazonen, wo die Winter länger sind. Im Mittelmeerraum ist der Herbst fast immer vorzuziehen, um das Anwachsen bei voller Hitze zu vermeiden. An der Atlantikküste kann über ein langes Zeitfenster gepflanzt werden, wobei jedoch durchnässte Böden zu vermeiden sind.

  • Sorgen Sie für lockeren und durchlässigen Boden: Das ist der Schlüssel gegen Stammfäule.
  • Einarbeiten Sie reifen Kompost (ohne Stickstoffüberschuss) für dichtes Laub.
  • Gießen Sie beim Pflanzen und überwachen Sie die ersten 3–4 Wochen.
Die Schritte der Pflanzung 🪴
  1. Wählen Sie die richtige Jahreszeit: Bevorzugen Sie den Herbst (Sept.-Nov.) für Sträucher und winterharte Stauden oder den Frühling (März-Mai) nach den letzten Frösten für halbwinterharte Arten. Im Mittelmeerraum ist die Herbstpflanzung fast immer vorzuziehen.
  2. Bereiten Sie ein Loch vor, das doppelt so breit und 1,5-mal tiefer als der Wurzelballen ist.
  3. Verbessern Sie den Boden mit 1/3 reifem Kompost und bei Bedarf grobem Sand für die Drainage.
  4. Befeuchten Sie den Wurzelballen, wenn er trocken ist, bevor Sie ihn einsetzen.
  5. Pflanzen Sie so, dass der Wurzelhals auf Bodenniveau ist.
  6. Drücken Sie leicht an, bilden Sie eine Gießmulde und gießen Sie reichlich (5–10 L je nach Größe).
  7. Mulchen Sie sofort 5–8 cm hoch, vermeiden Sie direkten Kontakt mit dem Stamm.

Vermehrung 🌿

Die zuverlässigste Methode, ein Purpurglöckchen zu vermehren, ist die Teilung des Horstes: Sie bewahrt die Eigenschaften einer Sorte getreu und verjüngt Pflanzen, die in der Mitte kahl werden. Die beste Zeit ist Anfang Frühling (März–April) im kontinentalen/bergigen Klima oder Anfang Herbst (September) an der Atlantikküste und im Mittelmeerraum. Unter kühlen und gut drainierten Bedingungen ist die Erfolgsquote in der Regel hoch (oft >80 %).

Die Schritte der Vermehrung 🌿
  1. Wählen Sie einen kräftigen Horst (idealerweise 3–4 Jahre alt) und gießen Sie ihn am Vortag, um das Herausnehmen zu erleichtern.
  2. Graben Sie großzügig aus, ohne an den Blattstielen zu ziehen, und schütteln Sie vorsichtig, um die Basis zu sehen.
  3. Teilen Sie den Wurzelballen mit einem sauberen Messer in 2 bis 4 Teilstücke, jedes mit Wurzeln und gesunden Rosette(n).
  4. Entfernen Sie beschädigte Blätter und kürzen Sie zu lange Wurzeln leicht.
  5. Sofort wieder auf gleicher Höhe des Wurzelhalses in einen mit Kompost angereicherten und sehr durchlässigen Boden pflanzen.
  6. Gießen Sie (2–4 L pro Teilstück) und halten Sie den Boden 2–3 Wochen lang feucht; im Mittelmeerraum leichter Schatten.

Winterhärte und Überwinterung ❄️

Heuchera micrantha ist eine insgesamt robuste Staude, die als winterhart in den Zonen USDA 6b bis 9a gilt. In gut durchlässigem Boden verträgt der Horst oft –15 bis –20 °C (6b), doch Schäden treten vor allem auf, wenn die Kälte von stehender Feuchtigkeit am Wurzelhals begleitet wird. Das Laub ist häufig halbimmergrün: Es kann im Winter bräunlich werden, ohne den Neuaustrieb zu beeinträchtigen.

Je nach Region: an der Atlantikküste/Westen genügen eine leichte Mulchschicht und ein Vlies P17 bei Temperaturen von –5/–7 °C; im kontinentalen/Nordosten setzen Sie auf eine 8–10 cm Mulchschicht + Vlies P30 bei wiederholten Frösten; im Mittelmeerraum punktueller Schutz nur in außergewöhnlichen Jahren; im Gebirge systematisch schützen oder in Töpfen kultivieren, um sie unterstellen zu können.

Im Topf dringt der Frost schneller ein: Bei angekündigten –7 °C stellen Sie den Behälter an eine Wand, isolieren ihn (Karton, Vlies, Mulch) und bringen ihn in einen unbeheizten Unterstand, wenn die Kälte anhält. Eine gute Winterdrainage ist oft wichtiger als eine dicke Abdeckung.

Schnitt und saisonale Pflege ✂️

Das Purpurglöckchen wird nicht „kurz“ wie ein Strauch geschnitten: Man führt hauptsächlich eine Reinigung und bei Bedarf eine Verjüngung durch. Ende des Winters (Februar–März im Westen, März–April im kontinentalen/bergigen Klima) entfernen Sie beschädigte und am Boden liegende Blätter, die Feuchtigkeit und Krankheiten fördern. Nach der Blüte schneiden Sie verblühte Blütenstiele an der Basis ab, um einen sauberen Horst zu erhalten und die Erschöpfung zu begrenzen.

Bei älteren Pflanzen, die sich anheben (sichtbarer Wurzelhals, kahl werdende Mitte), ist die effektivste Maßnahme die Teilung (alle 3–4 Jahre): Dies ist der wahre Verjüngungsschnitt. Im Topf kann ein leichtes Kneifen sehr früher Blütenstiele auch das Laub verdichten.

Dünger: Im Freiland genügt oft eine Gabe Kompost oder ausgewogener organischer Dünger im März. Im Topf geben Sie einen verdünnten Flüssigdünger in ¼ bis ½ Dosis alle 4 bis 6 Wochen von März bis September (Stopp bei längeren Hitzewellen, besonders im Mittelmeerraum).

Biodiversität und Begleitpflanzen 🐝

Die zarten Blüten des Purpurglöckchens ziehen Bienen und kleine Bestäuber an, besonders in Gärten, wo sich Frühlings- und Sommerblüten abwechseln. In Kombination harmoniert es sehr gut mit Bodendeckern, die die Verdunstung begrenzen (Stauden-Geranie, Ajuga), und mit nützlichen Pflanzen im Naturgarten (Schafgarbe, Zierdoldenblütler), die die Ressourcen diversifizieren. Es ist eine Staude, die mit einem pflegeleichten Garten vereinbar ist: Ihr Hauptbedürfnis ist ein durchlässiger Boden und eine regelmäßige Verjüngung. Sie gilt in Frankreich im Allgemeinen nicht als invasiv.

Häufige Probleme und Lösungen

Symptom Wahrscheinliche Ursache Empfohlene Lösung
Blätter werden im Winter schwarz Frost + Feuchtigkeit, harmloser Blattbrand Ende Winter reinigen, 5–8 cm mulchen, Staunässe am Wurzelhals vermeiden
Wurzelhalsfäule Schwerer Boden, zu häufiges Gießen, Wurzelhals zu tief eingegraben Auf richtiger Höhe neu pflanzen, mit Bims/Sand auflockern, bei Bedarf auf einem Hügel pflanzen
Blattränder verbrannt Brennsolarium, austrocknender Wind, Wassermangel im Topf Nachmittags Halbschatten (Mittelmeer), Mulch, tieferes Gießen, Windschutz
Laub fahl, Pflanze wächst in die Länge Lichtmangel Umsetzen an helleren Halbschatten (Morgensonne), Nachbarn auslichten
Horst in der Mitte kahl Natürliche Alterung, Wurzelhals hebt sich Im Frühjahr oder September teilen, Teilstücke neu pflanzen, leichte Kompostgabe
Löcher in den Blättern Schnecken/Nacktschnecken (besonders im feuchten Frühling) Fallen, bei Bedarf Ferramol, nicht-klebender Mulch am Wurzelhals, morgens gießen
Weißer Staub auf Blättern Echter Mehltau (trockene Luft + Temperaturschwankungen, mangelnde Belüftung) Auslichten, am Fuß gießen, vorbeugende Schwefelbehandlung bei wiederkehrendem Befall

La Green Touch Tipp 🌿: Für schönere Purpurglöckchen von Jahr zu Jahr merken Sie sich die Regel der „3 V“: Vermeidung (niemals Wasser am Wurzelhals), Verdichtung (nicht zu eng pflanzen, 30–40 cm), und Verjüngung alle 3–4 Jahre. In vielen französischen Gärten verwandelt die Teilung einen ermüdeten Horst schon in der nächsten Saison in eine spektakuläre Beetbegrenzung.

📅 Pflegekalender nach Jahreszeit

🌸 Frühling ☀️ Sommer 🍂 Herbst ❄️ Winter
Reinigung der beschädigten Blätter
Anwachsgießen bei Neupflanzung
Schneckenüberwachung + Kompost-/Düngerzugabe im März
Tiefes Gießen 1x/Woche (mehr im Topf/bei großer Hitze)
Mulch bei Bedarf erneuern
Schneiden verblühter Stiele zur Verlängerung des Effekts
Ideale Pflanzzeit (Sept.–Nov.)
Teilung möglich (Sept.)
Gießen in größeren Abständen, Staunässe vermeiden
Topfschutz unter –7 °C
Gelegentliches Vlies bei starkem Frost (kontinental/Gebirge)
Durchnässten Boden vermeiden, Drainage Priorität

Um Ihr Purpurglöckchen (Heuchera micrantha) täglich zu pflegen, hat La Green Touch für Sie die am besten geeigneten Produkte ausgewählt: Substrate, Dünger, Werkzeuge und Zubehör, die von unseren Botanik-Experten empfohlen werden 🌿.

FAQ

Wann sollte man ein Purpurglöckchen schneiden?

Man schneidet hauptsächlich Ende Winter (Febr.–März im Westen, März–April im kontinentalen/bergigen Klima), indem man beschädigte Blätter und solche, die am Boden liegen, entfernt. Blütenstiele werden laufend nach der Blüte abgeschnitten, um einen sauberen Horst zu erhalten. Vermeiden Sie einen strengen Schnitt im Herbst: Das Laub, auch wenn es beschädigt ist, schützt den Wurzelhals. Im Mittelmeerraum ist eine leichte Reinigung im Januar-Februar außerhalb von Frostperioden möglich.

Wie pflanzt man ein Purpurglöckchen ins Freiland?

Pflanzen Sie im Herbst (ideal) oder im Frühling in einen humosen und durchlässigen Boden. Der entscheidende Punkt ist die Höhe des Wurzelhalses: Er muss bündig abschließen und darf niemals eingegraben werden, um Fäulnis zu vermeiden. Pflanzen Sie im Abstand von 30 bis 40 cm und gießen Sie beim Anwachsen (5–10 L je nach Größe), dann halten Sie den Boden 3 bis 4 Wochen feucht. Bei schwerem Boden fügen Sie Bims oder groben Sand auf dem Boden und an den Seiten des Pflanzlochs hinzu.

Welchen Standort braucht Heuchera micrantha?

Der beste Standort ist ein heller Halbschatten: Morgen- oder Spätnachmittagssonne, 3–6 Stunden pro Tag. Im atlantischen Klima oder im Norden verträgt sie oft mehr Sonne, wenn der Boden feucht bleibt. Im Mittelmeerraum vermeiden Sie volle Nachmittagssonne, besonders im Sommer, da dies die Blätter verbrennt. Im Topf ist eine Westausrichtung möglich, vorausgesetzt, Sie gießen regelmäßig.

Wie gießt man ein Purpurglöckchen?

Im ersten Jahr regelmäßig gießen, um die Wurzelbildung zu fördern, dann den Abstand vergrößern: Das Purpurglöckchen mag feuchten, aber niemals staunassen Boden. Im Sommer rechnen Sie oft mit 1 tiefen Gießen/Woche im Freiland, mehr im Topf und bei Hitzewellen. Im Mittelmeerraum reduzieren Halbschatten und Mulchen den Wasserstress stark. Im Winter vermeiden Sie das Gießen im Freiland, wenn der Regen ausreicht.

Wann blüht das Purpurglöckchen und wie verlängert man die Blütezeit?

Die Blütezeit liegt meistens von Mai bis Juli, manchmal früher an der Atlantikküste und später in höheren Lagen. Um die Wirkung zu verlängern, schneiden Sie verblühte Blütenstiele ab, sobald sie bräunlich werden: Dies verhindert die Samenbildung und hält die Pflanze ästhetisch. Ausreichendes Licht und ein im Frühling feucht bleibender Boden fördern eine längere Blüte. Im Topf kann ein milder Dünger in halber Dosis helfen, ohne Stickstoff zu überdosieren.

Wie vermehrt man ein Purpurglöckchen einfach?

Die einfachste Methode ist die Teilung: Sie ist schnell, zuverlässig und bewahrt die Eigenschaften der Ursprungspflanze. Teilen Sie im Frühling (empfohlen im kontinentalen/bergigen Klima) oder im September (sehr gut an der Atlantikküste und oft im Mittelmeerraum). Sofort wieder pflanzen, gießen und den Boden 2 bis 3 Wochen feucht halten. Dies ist auch die beste Methode, um einen Horst zu verjüngen, der kahl wird.

Purpurglöckchen im Topf: Ist das eine gute Idee für den Balkon?

Ja, das ist sogar eine der besten Anwendungen: langlebiges dekoratives Laub und einfache Pflege. Nehmen Sie einen Topf mit mindestens 25–30 cm Durchmesser, mit einer tadellosen Drainage, und stellen Sie ihn in hellen Halbschatten (vermeiden Sie volle Nachmittagssonne im Mittelmeerraum). Gießen Sie häufiger als im Freiland, ohne Staunässe zuzulassen. Im Winter schützen Sie den Topf bei längerem Frost, da die Wurzeln stärker exponiert sind.

Welche Winterhärte hat Heuchera micrantha?

Sie ist im Allgemeinen winterhart von USDA 6b bis 9a, was oft Minimaltemperaturen von etwa –15 bis –20 °C in günstiger Lage entspricht. Der empfindliche Punkt ist weniger die trockene Kälte als die winterliche Feuchtigkeit am Wurzelhals, die Fäulnis verursacht. Im kontinentalen Klima sichern eine dickere Mulchschicht und ein Vlies bei längerem Frost das Wiederanwachsen. Im Topf schützen Sie bereits bei angekündigten –7 °C, da die Wurzeln schneller frieren.

Empfehlungen für Experten 🌿

Empfohlene Lichtstärke (Lux / PPFD): 800–2000 Lux; Ziel-PPFD 150–300 µmol/m²/s (heller Halbschatten)

Optimaler Boden-pH-Wert: 6,0–7,0 (Toleranz 5,5–7,5 bei durchlässigem Boden)

EC-Nährlösung (erdlose Kultur / Topf): 1,0–1,6 mS/cm im Wachstum; Reduzierung auf 0,8–1,2 in der warmen Jahreszeit

Empfohlenes NPK: Ausgewogen, Typ 8-8-8 bis 10-10-10; Stickstoffüberschuss vermeiden (weiches Laub, Krankheiten)

Professioneller Substrattyp (Kübelkultur): 50 % Qualitätserde, 25 % gesiebter reifer Kompost, 15 % Kokosfaser/kompostierte Rinde, 10 % Bims (Körnung 3–7 mm)

Relative Luftfeuchtigkeit: 50–75 %; Vorsicht bei stickiger Atmosphäre, die Mehltau begünstigt

Minimale Überlebenstemperatur: ca. –20 °C (USDA Zone 6b) in durchlässigem Boden; empfindlicher im Topf

Häufigkeit der Teilung / Erneuerung: Alle 3–4 Jahre (Verjüngung, Neuausrichtung des Wurzelhalses)

Empfohlener Düngertyp: Organisch-mineralisch mit langsamer Freisetzung im Frühling + Flüssigdünger in geringer Dosis im Topf (¼–½ Dosis)

Vorbeugende Behandlung: Schwefel zur Mehltauschutz bei Vorgeschichte; Schmierseife gegen gelegentliche Blattläuse; Brennnesseljauche zur leichten Stimulation (geringe Dosen)