Pflege – Japanische Anemone (Anemone x hybrida): Praktischer Leitfaden
Erfahren Sie, wie Sie Ihre Japanische Anemone (Anemone x hybrida) pflegen, mit Expertentipps von La Green Touch 🌿. Folgen Sie diesem umfassenden Leitfaden, um Ihrer Pflanze eine ideale Umgebung im Garten oder im Topf auf der Terrasse zu bieten, angepasst an das gemäßigte französische Klima (ozeanisch, kontinental und mediterran).
Pflege der Japanischen Anemone (Anemone x hybrida)
Die Japanische Anemone (Anemone x hybrida) ist eine große rhizombildende Staude, die oft mit Anemone hupehensis oder Anemone japonica (Synonyme und Elternlinien, je nach Sorte) verwechselt wird. Sie bildet einen lockeren, leicht ausladenden Horst mit eleganten Blütenstielen, die das Laub überragen und das Spätsommerlicht einfangen. Einmal etabliert, ist sie sehr langlebig und strukturiert halbschattige Beete, naturnahe Szenen und frische Rabatten. Besonders beliebt ist sie in Gärten des Westens (Nantes, Bordeaux) und des Pariser Beckens, wo sie die Blühsaison verlängert, wenn viele Stauden eine Pause einlegen.
| Eigenschaften | |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Anemone x hybrida |
| Pflanzenfamilie | Ranunculaceae |
| Geografische Herkunft | Gartenhybriden aus ostasiatischen Arten (Japan/China) |
| Standort | Heller Halbschatten bis milde Sonne (Morgen-/Spätnachmittagssonne) |
| Winterhärtezone USDA · Mindesttemperatur | USDA 6b bis 9a · ca. –20 °C bis –10 °C je nach Boden und Standort |
| Bewässerung | Mäßig; im 1. Jahr regelmäßig, danach hauptsächlich bei trockenem Sommer |
| Boden | Frisch, humos, durchlässig; neutral bis leicht sauer, verträgt etwas Kalk |
| Wuchshöhe im Alter | 80–140 cm (je nach Sorte und Bodengüte) |
| Blütezeit | August bis Oktober (manchmal bis November in milden Atlantikregionen) |
| Schwierigkeitsgrad | Leicht bis mäßig (Anwachsen manchmal langsam, verträgt keine längere Trockenheit) |
| Toxizität | Giftig für Hunde und Katzen (Protoanemonin, reizend) |
| Andere Namen | Herbst-Anemone, Japan-Anemone, Hybrid-Anemone |
Standort und Platzierung ☀️
Die Japanische Anemone bevorzugt gedämpftes Licht oder nicht brennende Sonne (idealerweise 3 bis 6 Stunden Sonne pro Tag). Eine Ost- (Morgensonne) oder West-Exposition (Spätnachmittagssonne) ist oft am ausgewogensten. Platzieren Sie sie geschützt vor austrocknenden Winden und, wenn möglich, 40–60 cm von einer Mauer oder Hecke entfernt, um zu trockene Bereiche unter "Regenschatten" zu vermeiden. In Küstengärten verträgt sie das Ambiente, wenn der Boden frisch bleibt und sie nicht in der ersten Reihe dem Salznebel ausgesetzt ist.
Regionale Varianten: Im mediterranen Klima (Montpellier, Nizza) streben Sie einen Halbschatten am Nachmittag und eine dicke Mulchschicht an, um Wasserstress zu begrenzen; im Atlantik oder im Norden werden Morgensonne und sogar direktere Sonne gut vertragen, wenn der Boden nicht austrocknet.
Anzeichen für Lichtmangel: Stiele verlängern sich und fallen um, wenige Knospen, späte und spärliche Blüte.
Anzeichen für zu viel Sonne: Blätter verbrennen an den Rändern, Knospen fallen bei großer Hitze ab, Boden trocknet trotz Bewässerung sehr schnell aus.
Blütezeit und Vegetationszyklus 🌸
Die Japanische Anemone blüht in der Regel von August bis Oktober (8 bis 10 Wochen), manchmal sogar bis November in atlantischen Gebieten mit mildem Frühherbst. Die Blüte beginnt, wenn die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, und bleibt bestehen, wenn der Boden frisch bleibt. Um die Blütezeit zu verlängern, gießen Sie bei trockenem Sommer tiefgründig und entfernen Sie verblühte Blüten fortlaufend (ohne den gesamten Horst zurückzuschneiden). Das Laub ist laubabwerfend: Es vergilbt und verschwindet im Winter, was normal ist und bedeutet, dass der Standort markiert werden sollte, um im Frühjahr nicht in die Rhizome zu graben.
Bewässerung 💧
Passen Sie die Bewässerung an die lokalen Niederschläge, die Bodenbeschaffenheit und das Alter der Pflanze an. Nach der Etablierung (nach 1–2 Saisons) ist die Japanische Anemone (Anemone x hybrida) in der Regel wenig anspruchsvoll in Bezug auf Wasser. Bevorzugen Sie eine tiefe und seltene Bewässerung, um eine tiefere Wurzelbildung zu fördern.
| Jahreszeit | Häufigkeit | Richtvolumen |
|---|---|---|
| 🌱 Frühling | 1x alle 7–10 Tage, wenn Regen <15 mm/Woche (besonders im 1. Jahr) | 4–8 L/Pflanze (10–15 L bei sehr durchlässigem Boden) |
| ☀️ Sommer | 1x alle 5–7 Tage; im Mittelmeerraum bei Regen <10 mm/Woche, 2x/Woche bei >30 °C | 8–12 L/Pflanze (bis zu 15 L bei Hitzewelle, vorzugsweise abends) |
| 🍂 Herbst | 1x alle 10–15 Tage bei Trockenheit; einstellen, wenn das Laub vergilbt und die Pflanze ruht | 4–7 L/Pflanze (–30 bis –50 % ggü. Sommer) |
| ❄️ Winter | Im Freiland unnötig bei Regen >10 mm/Woche; im Topf 1x alle 3–4 Wochen bei trockenem Substrat | Minimal (1–2 L im Topf); niemals bei Frost |
Durstanzeichen: Welke oder eingerollte Blätter am Tagesende, Boden in 5–10 cm Tiefe ausgetrocknet, vergilbende Blätter an unteren Stielen.
Wasserüberschuss: Allgemeine Vergilbung, Fäulnis am Wurzelhals, Pilze an der Oberfläche; Drainage verbessern oder Pflanze umsetzen.
Tipp: Legen Sie eine organische Mulchschicht (5–8 cm Rindenmulch oder Holzhackschnitzel) um die Pflanze, um die Feuchtigkeit zu halten und die Sommerbewässerung um 30 bis 50 % zu reduzieren.
Boden, Drainage und Kompatibilität 🌱
Die Japanische Anemone bevorzugt einen humosen, lockeren und frischen Boden, der im Winter jedoch niemals staunass sein darf. Eine leichte Lehm-Schluff-Textur oder angereicherter Lehmboden ist ideal, mit einem pH-Wert von neutral bis leicht sauer (ca. 6,0–7,0). Sie verträgt etwas Kalk, wenn organische Substanz vorhanden ist, aber sehr kalkhaltige und trockene Böden beeinträchtigen die Vitalität.
Beim Pflanzen mischen Sie die ausgehobene Erde mit 20–30 % reifem Kompost (oder Lauberde) und geben bei schwerem Boden 10–20 % groben Sand oder Bimsstein zur Drainage hinzu. Pflanzen Sie die Anemonen im Abstand von 50 bis 70 cm (der Horst wird im Laufe der Jahre breiter) und setzen Sie sie auf Höhe des Wurzelhalses: Die Krone sollte bündig mit dem Boden sein.
Gute Begleitpflanzen: Funkien (Hostas), Farne, Prachtspieren (Astilben), Purpurglöckchen (Heucheras), Storchschnabel (Geranium vivace), feine Gräser (Deschampsia), Hortensien im Hintergrund. Vermeiden Sie die Konkurrenz sehr wurzelstarker und austrocknender Pflanzen (bestimmte Nadelbäume, große Ausläufer bildende Bambusse), es sei denn, Sie bieten einen reichen und bewässerten Boden.
Im Topf/Kübel: Dies ist auf der Terrasse möglich, vorausgesetzt, das Gefäß ist mindestens 35–45 cm tief und fasst 30–40 L, mit einer Drainageschicht (3–5 cm) und einem reichen Substrat, das frisch bleibt. Auf einem mediterranen Balkon muss der Topf in den heißen Stunden im Schatten stehen.
Pflanzung 🪴
In Frankreich gelingt die Pflanzung von Japanischen Anemonen am besten im Herbst (September bis November): Der Boden ist noch warm, die Wurzelbildung beginnt schnell, und die Pflanze leidet im folgenden Sommer weniger. Im Frühjahr (März bis Mai) pflanzt man eher in kontinentalem Klima oder in höheren Lagen, nach den letzten starken Frösten. In der Mittelmeerregion ist der Herbst fast immer vorzuziehen, um einen ersten zu trockenen Sommer zu vermeiden; in den Atlantikregionen eignen sich beide Jahreszeiten, wenn der Boden gut vorbereitet ist.
- Arbeiten Sie den Boden tiefgründig (25–30 cm), um die Etablierung der Rhizome zu erleichtern.
- Einarbeiten Sie reifen Kompost und prüfen Sie die Drainage: Wasser darf im Winter nicht stagnieren.
- Nach der Pflanzung reichlich gießen und den Boden 6 bis 8 Wochen lang feucht halten.
Die Schritte der Pflanzung 🪴
- Wählen Sie die richtige Jahreszeit: Bevorzugen Sie den Herbst (Sept.–Nov.) für Sträucher und winterharte Stauden oder den Frühling (März–Mai) nach den letzten Frösten für halbwinterharte Arten. Im Mittelmeerraum ist die Herbstpflanzung fast immer vorzuziehen.
- Bereiten Sie ein Pflanzloch vor, das doppelt so breit und 1,5-mal so tief ist wie der Wurzelballen.
- Verbessern Sie den Boden mit 1/3 reifem Kompost und, falls nötig, grobem Sand für die Drainage.
- Befeuchten Sie den Wurzelballen, falls er trocken ist, bevor Sie ihn einsetzen.
- Pflanzen Sie so, dass der Wurzelhals auf Bodenniveau liegt.
- Drücken Sie leicht an, bilden Sie einen Gießrand und gießen Sie reichlich (5–10 L je nach Größe).
- Mulchen Sie sofort 5–8 cm dick, vermeiden Sie dabei direkten Kontakt zum Stiel.
Vermehrung 🌿
Die zuverlässigste Methode zur Vermehrung der Japanischen Anemone ist die Teilung des Horstes (oder Entnahme von Rhizomteilen), mit einer sehr guten Anwachsrate, wenn der Boden frisch bleibt. Dies sollte vorzugsweise im frühen Frühling (März–April, wenn die jungen Triebe sprießen) in kontinentalem Klima oder im frühen Herbst (September) in Atlantikregionen erfolgen. Vermeiden Sie die volle Blütezeit: Die Pflanze konzentriert ihre Energie dann auf Stiele und Blütenknospen.
Die Schritte der Vermehrung 🌿
- Am Vortag gießen, um das Herauslösen zu erleichtern und Wasserstress zu begrenzen.
- Den Horst mit einer Grabegabel herausheben, großzügig arbeiten, um nicht alle Rhizome zu zerbrechen.
- Teile finden, die mindestens 1–2 Knospen (Augen) und Wurzeln tragen; mit einem sauberen Messer trennen.
- Stiele auf 10–15 cm kürzen (falls vorhanden) und zu lange Wurzeln einkürzen.
- Sofort auf gleicher Wurzelhalshöhe wieder einpflanzen, gießen (3–5 L) und mulchen.
Winterhärte und Überwinterung ❄️
Die Japanische Anemone ist eine winterharte Staude, die im Allgemeinen für USDA 6b bis 9a angegeben wird. In gut drainiertem und nicht durchnässtem Boden verträgt der Wurzelstock oft –15 bis –20 °C, aber Schäden treten vor allem auf, wenn Kälte zu winterlicher Staunässe hinzukommt. Die Pflanze ist laubabwerfend: Der oberirdische Teil stirbt ab, der Wurzelstock überwintert in Ruhe.
Je nach Region: In den Atlantik-/Westregionen genügt meist eine Mulchschicht (5–8 cm); in kontinentalen/nordöstlichen Regionen (Paris, Straßburg) eine dickere Mulchschicht (10–15 cm) und bei Kältewellen ein Vlies P30 hinzufügen; im Mittelmeerraum achten Sie vor allem auf Herbsttrockenheit und seltene Fröste; in Bergregionen den Wurzelstock systematisch schützen (dicke Mulchschicht) und Staunässe vermeiden.
Im Topf: Der Frost dringt schneller ein. Bei angekündigten Temperaturen unter –5 °C den Topf an eine Wand stellen, vom Boden isolieren (Unterleger) und das Gefäß einwickeln; bei anhaltenden Temperaturen unter –8/–10 °C in einem frostfreien Quartier unterbringen (heller Keller, ungeheizter Wintergarten).
Schnitt und saisonale Pflege ✂️
Der Rückschnitt der Japanischen Anemone ist einfach: Man zielt hauptsächlich auf Sauberkeit und Vitalität ab. Bei jungen Pflanzen kann eine unauffällige Stütze den Formierungsschnitt ersetzen, wenn die Stiele in reichem Boden umknicken. Während der Blütezeit entfernen Sie verblühte Blüten fortlaufend, um einen ordentlichen Horst zu erhalten und die Erschöpfung zu begrenzen (Deadheading). Im Spätherbst oder Spätwinter schneiden Sie trockene Stiele auf 5–10 cm über dem Boden zurück: Im kontinentalen und gebirgigen Klima ist es oft besser, bis Februar–März zu warten, um die Stiele den Wurzelstock schützen zu lassen; im milden Atlantik ist eine Reinigung im November möglich.
Düngung: Im Freiland geben Sie Ende des Winters (2–3 Hände/Pflanze) reifen Kompost oder beim Neuaustrieb (März) einen ausgewogenen organischen Dünger hinzu. Im Topf fügen Sie im März ein Granulat hinzu, dann von März bis September alle 4–6 Wochen einen flüssigen Dünger in ¼–½ Dosis, immer auf feuchtem Substrat gießen.
Biodiversität und Begleitpflanzen 🐝
Im Spätsommer, wenn die Ressourcen knapper werden, bieten die Blüten der Herbst-Anemonen Nektar und Pollen für zahlreiche Bestäuber (Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge). Sie integriert sich sehr gut in einen naturnahen oder pflegeleichten Garten, besonders in Kombination mit Bodendeckern (ausdauernder Storchschnabel, Elfenblume), die den Boden frisch halten. Die Pflanze kann sich in reichen und frischen Böden durch Rhizome langsam ausbreiten: Überwachen Sie die Ränder, wenn Sie ihr Wachstum begrenzen möchten, insbesondere in milden Atlantikregionen.
Häufige Probleme und Lösungen
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Empfohlene Lösung |
|---|---|---|
| Blätter verbrennen, braune Ränder | Brenndende Sonne + Wassermangel, trockener Wind (oft im Sommer) | In Halbschatten versetzen, 8 cm Mulch, 1–2x/Woche tiefgründig bei Hitzewelle gießen |
| Stiele fallen um | Zu reicher/stickstoffreicher Boden, Lichtmangel, Wind | Diskrete Stütze anbringen, Umfeld lichten, Stickstoff reduzieren, Kompost statt starkem Dünger bevorzugen |
| Schwache oder späte Blüte | Dichter Schatten, Sommertrockenheit, zu junge Pflanze | 3–6 Std. Licht bieten, tiefe Bewässerung bei trockenem Sommer, Geduld (Anwachsen 1–2 Jahre), Kompostgabe im Frühjahr |
| Vergilbung + feuchter Boden, Absterben | Wurzelasphyxie, unzureichende Drainage, Fäulnis | Boden auflockern (Sand/Bims), Pflanzung erhöhen, Bewässerung vermeiden, an besser drainierten Ort umpflanzen |
| Weißer Puder auf Blättern | Echter Mehltau (warmes Wetter + kühle Nächte, mangelnde Belüftung) | Lichten, am Fuß gießen, befallene Blätter entfernen, bei Bedarf Schwefelbehandlung |
| Durchlöcherte Blätter, nächtliche Schäden | Schnecken auf jungen Trieben | Fallen, Barrieren (Asche/Späne), Ferramol bei starkem Befall, Bewässerung morgens statt abends |
| Zusammenbruch nach Spätfrost | Frühlingsfrost auf jungen Trieben | Mit P17-Vlies nachts schützen (kontinental/Berge), mulchen, der Wurzelstock treibt in der Regel wieder aus |
📅 Pflegekalender nach Jahreszeiten
| 🌸 Frühling | ☀️ Sommer | 🍂 Herbst | ❄️ Winter |
|---|---|---|---|
| Gabe von Kompost oder organischem Dünger (März) Anwachsbewässerung bei kürzlich gepflanzten Pflanzen Teilung möglich (März–April) in kontinentalem Klima |
Tiefgründige Bewässerung in Trockenperioden Mulchschicht aufrechterhalten (5–8 cm) Entfernung verblühter Blüten während der Blütezeit |
Ideale Pflanzzeit (Sept.–Nov.) in Frankreich Mäßige Bewässerung bei trockenem Herbst (besonders Mittelmeer) Leichte Reinigung, Stiele bei Frostgefahr stehen lassen |
Schutzmulch (10–15 cm in kontinental/Berge) Topfschutz (Isolation / frostfreier Unterstand) Auf Staunässe und Drainage achten |
Für die tägliche Pflege Ihrer Japanischen Anemone (Anemone x hybrida) hat La Green Touch die am besten geeigneten Produkte für Sie ausgewählt: Substrate, Dünger, Werkzeuge und Zubehör, empfohlen von unseren Botanikexperten 🌿.
FAQ
Wie pflanze ich eine Japanische Anemone?
Pflanzen Sie sie vorzugsweise im Herbst (September bis November) in den meisten französischen Regionen oder im Frühjahr nach den starken Frösten in kontinentalen und höher gelegenen Gebieten. Setzen Sie sie in humosen, frischen, aber gut durchlässigen Boden, wobei der Wurzelhals auf Bodenniveau liegen sollte. Halten Sie einen Abstand von 50 bis 70 cm ein, damit der Horst sich ausbreiten kann. Gießen Sie nach der Pflanzung reichlich (5 bis 10 L) und mulchen Sie dann, um die Feuchtigkeit zu stabilisieren.
Welchen Standort braucht die Japanische Anemone?
Heller Halbschatten ist der sicherste Standort, mit 3 bis 6 Stunden Sonne pro Tag. Im Atlantikklima oder im Norden ist die Morgensonne oft ideal; im Mittelmeerklima vermeiden Sie die volle Nachmittagssonne, besonders im Sommer. Ein windgeschützter Standort verhindert das Verbrennen der Blätter und das Umknicken der Stiele. Im dichten Schatten überlebt sie, blüht aber weniger.
Wie gieße ich die Japanische Anemone (besonders im Herbst)?
Im ersten Jahr halten Sie den Boden regelmäßig feucht, besonders von Juni bis September. Im Sommer gießen Sie lieber tiefgründig als häufig: 8 bis 12 L pro Pflanze alle 5 bis 7 Tage, und bis zu 2 Mal pro Woche im Mittelmeerraum in sehr trockenen Perioden. Im Herbst reduzieren Sie deutlich: Eine Bewässerung alle 10 bis 15 Tage genügt bei trockenem Wetter, dann stoppen Sie, wenn das Laub vergilbt und die Pflanze in die Ruhephase geht. Im Freiland ist im Winter außer bei außergewöhnlicher Trockenheit keine Bewässerung nötig.
Wann schneide ich die Japanische Anemone?
Sie können verblühte Stiele fortlaufend entfernen, um einen sauberen Horst zu erhalten. Der Hauptschnitt erfolgt entweder im Spätherbst oder im Spätwinter (Februar–März): In kontinentalem und gebirgigen Klima warten Sie besser bis zum Spätwinter, damit die Stiele den Wurzelstock schützen. Schneiden Sie auf 5–10 cm über dem Boden zurück. Im Frühjahr entfernen Sie einfach die abgestorbenen Pflanzenteile und erneuern die Mulchschicht.
Wie vermehre ich die Japanische Anemone?
Die Teilung des Horstes ist die einfachste und zuverlässigste Methode. Teilen Sie im frühen Frühling, wenn die jungen Triebe erscheinen, oder im frühen Herbst in Regionen mit mildem Herbst. Nehmen Sie Teilstücke mit Knospen und Wurzeln, pflanzen Sie sie sofort auf gleicher Wurzelhalshöhe wieder ein und gießen Sie. Junge Teilstücke brauchen möglicherweise eine Saison, um wieder voll zu blühen.
Ist die Japanische Anemone frosthart?
Ja, der Wurzelstock ist in der Regel winterhart (oft USDA 6b), aber sie verträgt Staunässe schlechter als trockene Kälte. Im Atlantikgebiet genügt oft eine leichte Mulchschicht. In kontinentalen und nordöstlichen Gebieten schützen Sie sie mit 10–15 cm Mulch und einem Vlies bei Kältewellen. Im Topf gefriert der Wurzelballen schneller: Isolieren Sie das Gefäß und stellen Sie es bei anhaltenden Temperaturen unter –8/–10 °C in ein frostfreies Quartier.
Kann man die Japanische Anemone im Topf kultivieren?
Ja, vorausgesetzt, es ist ein großes Gefäß (mindestens 30–40 L) mit einem reichen Substrat, das feucht bleibt. Stellen Sie den Topf in den Halbschatten, besonders in mediterranen Regionen, und achten Sie im Sommer auf die Bewässerung, da das Substrat schnell austrocknet. Düngen Sie regelmäßiger als im Freiland (kleine Dosen von März bis September). Im Winter schützen Sie den Topf vor Frost und übermäßigem Regen.
Ist die Japanische Anemone giftig für Katzen und Hunde?
Ja, wie viele Hahnenfußgewächse enthält sie reizende Substanzen (Protoanemonin): Aufnahme oder Kauen kann Speichelfluss, Mundreizungen und Verdauungsstörungen verursachen. Vermeiden Sie, dass Tiere an junge Triebe gelangen, wenn Ihre Katze oder Ihr Hund dazu neigt, zu knabbern. Tragen Sie Handschuhe, wenn Sie empfindliche Haut haben, beim Teilen oder Reinigen. Bei Symptomen kontaktieren Sie schnell einen Tierarzt.
Empfehlungen für Experten 🌿
Empfohlener Lux / PPFD: 10 00–25 0 Lux; ~150–350 µmol/m²/s (heller Halbschatten), verträgt mehr, wenn der Boden konstant feucht ist
Optimaler Boden-pH-Wert: 6,0–7,0 (Toleranz bis ca. 7,5 mit hohem Humusanteil)
EC Nährlösung (erdlose Kultur / Topf): 1,0–1,6 mS/cm im Frühling-Sommer (im Spätsommer auf 0,6–1,0 reduzieren)
Empfohlener NPK: Typ 5-3-7 oder 4-6-8 (K für Stiele und Blüte fördern, Stickstoff mäßig)
Professionelles Substrat (Kübelkultur): 40 % Blumenerde/Kompost, 30 % Kokosfaser oder Lauberde, 20 % kompostierte Rinde, 10 % Bimsstein; Drainage 3–5 cm
Relative Luftfeuchtigkeit: 50–75 %; zu trockene und windige Umgebungen im Sommer vermeiden
Minimale Überlebenstemperatur: ca. –20 °C (USDA Zone 6b) in drainiertem Boden; im Topf Vorsicht ab –5 °C
Häufigkeit der Teilung / Erneuerung: alle 4–6 Jahre, wenn der Wurzelstock verkahlt oder die Blüte nachlässt
Empfohlener Düngertyp: organischer Langzeitdünger im Frühjahr + flüssiger Zusatzdünger in geringer Dosis im Topf
Vorbeugende Behandlung: Brennnesseljauche im Frühjahr (Vitalität), Ackerschachtelhalm-Brühe zur Vorbeugung von Pilzkrankheiten; Schwefel bei etabliertem Mehltau; Schmierseife bei Blattläusen
Pour passer à l'action
Nos Japanische Anemone Anemone x hybrida disponibles
D'autres fiches
pour vos plantes.
Chaque variété a sa fiche d'entretien complète, rédigée par Laetitia et l'équipe. Trouvez celle qui vous manque.
Pflege – Japanischer Ahorn (Acer palmatum): Praxisleitfaden
Pflegeanleitung für den Japanischen Ahorn (Acer palmatum): Idealer Standort, Bewässerung, Boden, ...
Pflege – Weißfichte (Picea glauca): Praktischer Leitfaden
Praktische Anleitung für die erfolgreiche Pflege der Weiß-Fichte (Picea glauca) im Garten oder im...
Pflege - Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea): Praktischer Leitfaden
Pflegehinweise für den Sonnenhut: Standort, Bewässerung, durchlässiger Boden, Schneiden verwelkte...
Pflege – Dreiblatt-Golderdbeere (Waldsteinia ternata): Praxisleitfaden
Umfassende Pflegeanleitung für die Dreiblatt-Golderdbeere (Waldsteinia ternata): Standort, Bewäss...
Voir toutes nos fiches d'entretien →Pourquoi La Green Touch ?
Une petite famille française, en direct producteur, depuis bientôt 10 ans.

Direct producteur
Aucun intermédiaire entre nos producteurs et vous. Qualité supérieure, fraîcheur optimale, impact carbone réduit.

Livraison sécurisée
Colis spécialement conçu pour vos plantes. Expédition rapide, suivi fiable. Offerte dès 60€ d'achat.

Prête à offrir
Plante sélectionnée avec soin, emballage dédié et guide d'entretien inclus. Le cadeau idéal.
Conseil inclus
Plus de 100 000 clients accompagnés. Notre équipe reste disponible pour vous aider à prendre soin de vos plantes, à tout moment.
Nous utilisons des cookies pour mesurer notre audience et améliorer votre expérience. Vous pouvez accepter, refuser ou personnaliser vos choix. Politique de confidentialité
