Pflege - Bastard-Eibe (Taxus media): Praktischer Leitfaden
Entdecken Sie, wie Sie Ihre Eibe (Taxus media) mit den Expertentipps von La Green Touch 🌿 pflegen können. Befolgen Sie diese umfassende Anleitung, um Ihrer Pflanze ein ideales Umfeld im Garten oder im Topf auf der Terrasse zu bieten, angepasst an das gemäßigte französische Klima (ozeanisch, kontinental und mediterran).
Pflege von Eibe (Taxus media)
Eibe (Taxus media), auch Hybriden-Eibe oder Zier-Eibe genannt (oft aus Kreuzungen zwischen Taxus baccata und Taxus cuspidata entstanden), ist ein immergrüner Nadelbaum, der für seine Langlebigkeit, seinen dichten Wuchs und seine hohe Schnittverträglichkeit bekannt ist. Er wird als Hecke, Formschnitt, Solitärpflanze oder im Kübel auf der Terrasse verwendet und erfüllt dabei eine funktionale Rolle: dauerhafter Sichtschutz, Hintergrund für Beete und Winterstruktur. In vielen Gärten im Westen (Bretagne, Pays de la Loire) sowie in städtischen Parks sehr geschätzt, bleibt er ein zuverlässiger Verbündeter im gemäßigten französischen Klima, vorausgesetzt, Staunässe wird vermieden.
| Eigenschaften | |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Taxus × media |
| Botanische Familie | Taxaceae |
| Geografische Herkunft | Gartenhybrid (Gartenursprung), Eltern aus Eurasien und Ostasien |
| Standort | Halbschatten bis milder Sonne; verträgt hellen Schatten |
| Winterhärtezone USDA · Mindesttemperatur | USDA 6b bis 9a · ca. –20 °C bis –6 °C je nach Sorte und Exposition |
| Bewässerung | Mäßig im 1.–2. Jahr, danach gering (außer bei längerer Trockenheit und Topfkultur) |
| Boden | Reichhaltig, frisch, aber durchlässig, tief; pH leicht sauer bis neutral, verträgt etwas Kalk |
| Wuchshöhe im Alter | 2 bis 6 m (oder mehr je nach Sorte und Kulturführung); sehr schnittverträglich |
| Blütezeit | März–April (diskrete Blüte) |
| Schwierigkeit | Einfach bis mäßig (hauptsächlich anfällig für Staunässe) |
| Toxizität | Giftig für Hunde und Katzen (Taxine); Samen sehr giftig |
| Andere Namen | Hybriden-Eibe, Hecken-Eibe, Zier-Eibe |
Standort und Lage ☀️
Die Hybriden-Eibe schätzt Licht ohne Übermaß: ein heller Halbschatten (Morgensonne oder Spätnachmittagssonne) ist ideal, aber sie verträgt auch hellen Schatten und, in kühleren Klimazonen, volle Sonne, wenn der Boden feucht bleibt. Rechnen Sie idealerweise mit 3 bis 6 Stunden Sonne pro Tag. Für eine Hecke halten Sie 60–80 cm Abstand zu einem Zaun oder einer Mauer, um die Belüftung und den Schnitt zu erleichtern; als Solitärpflanze planen Sie 1 bis 1,5 m Abstand zu Gebäuden ein, damit sich das Volumen entwickeln kann.
In mediterranen Regionen (Montpellier, Nizza) bevorzugen Sie eine Ost- oder Nordostausrichtung oder Halbschatten am Nachmittag, um Wasserstress und Verbrennungen zu begrenzen. Am Atlantik (Nantes, Bordeaux) und im Norden wird die Sonne gut vertragen, besonders mit Mulch. In kontinentalen Zonen (Paris, Straßburg) vermeiden Sie im Winter austrocknende Windkorridore. Im Gebirge stellen Sie die Pflanze geschützt vor kalten Winden und schweren Schneelasten auf junge Exemplare.
Anzeichen von Lichtmangel: spärlicher Wuchs, längere Internodien, weniger dichtes Laub, kahle Basis auf der Schattenseite einer Hecke.
Anzeichen von zu viel Sonne: Braunfärbung/Rötung des exponierten Laubs, trockene Spitzen im Sommer, Vergilbung auf zu trockenen oder kalkhaltigen Böden.
Blüte und Vegetationszyklus 🌸
Die Blüte von Taxus media ist diskret und findet meist von März bis April statt. Eiben sind in der Regel zweihäusig (männliche und weibliche Pflanzen): Die weiblichen Pflanzen können später rote Arillen (dekorativ) bilden, deren innerer Samen sehr giftig ist. Die Blüte wird durch eine gut etablierte Pflanze, ausreichend Licht und das Fehlen von Wasserstress im Spätwinter gefördert. Da das Hauptinteresse dem immergrünen Laub gilt, wird kein „Blütenentfernen“ praktiziert: Nach der Blütezeit begnügen Sie sich mit einer leichten Reinigung (Totholz, beschädigte Äste) und lassen die Pflanze ihren Frühlings- und Sommerwachstumsrhythmus aufnehmen. Als immergrüne Pflanze behält die Eibe ihre Struktur das ganze Jahr über bei, was eine erhöhte Überwachung der Bewässerung von Topfpflanzen auch im milden Winter bedeutet.
Bewässerung 💧
Passen Sie die Bewässerung an die lokalen Niederschläge, die Bodenbeschaffenheit und das Alter der Pflanze an. Nach der Etablierung (nach 1–2 Saisons) ist die Eibe (Taxus media) im Allgemeinen wenig wasserbedürftig. Bevorzugen Sie eine tiefe und seltene Bewässerung, um eine tiefere Wurzelbildung zu fördern.
| Jahreszeit | Häufigkeit | Indikatives Volumen |
|---|---|---|
| 🌱 Frühling | 1 Bewässerung alle 7–14 Tage im 1. Jahr, wenn keine nennenswerten Regenfälle (Boden abgetrocknet) | 5–10 L pro Pflanze (Hecke) oder 10–15 L (Solitär) je nach Größe |
| ☀️ Sommer | Freiland: 1 Mal/10–15 Tage bei Trockenheit; in mediterranen Zonen bei Regen <10 mm/Woche, 1 Mal/Woche im 1. Jahr (dann 1 Mal/10 Tage nach Etablierung) | 10–20 L pro Bewässerung (großes Exemplar); im Topf 3–6 L je nach Kübelvolumen |
| 🍂 Herbst | Auf 1 Mal/2–3 Wochen reduzieren; einstellen, wenn die Regenfälle wieder einsetzen und das Wachstum deutlich verlangsamt ist | –30 bis –50 % im Vergleich zum Sommer (5–10 L je nach Exemplar) |
| ❄️ Winter | Im Freiland unnötig, wenn Regen >10 mm/Woche; im Topf, eine einmalige monatliche Bewässerung bei mildem Wetter | Minimal (1–3 L im Topf); niemals bei Frost |
Anzeichen von Durst: welkes oder eingerolltes Laub am späten Nachmittag, ausgetrockneter Boden 5–10 cm tief, gelb werdende Blätter an den unteren Trieben.
Übermäßige Bewässerung: allgemeine Vergilbung, Wurzelfäule am Wurzelhals, Pilze an der Oberfläche; Drainage verbessern oder die Pflanze umsetzen.
Tipp: Legen Sie eine organische Mulchschicht (5–8 cm Rindenmulch oder Holzhackschnitzel) um die Basis, um die Feuchtigkeit zu bewahren und die sommerliche Bewässerung um 30 bis 50 % zu reduzieren.
Boden, Drainage und Verträglichkeit 🌱
Die Eibe bevorzugt einen tiefgründigen, humosen, frischen, aber perfekt durchlässigen Boden. Eine leichte lehmig-tonige oder lehmige Textur, angereichert mit organischem Material, ist ideal. Streben Sie einen pH-Wert von 6 bis 7 (leicht sauer bis neutral) an: Taxus media verträgt etwas Kalk, kann aber in sehr kalkhaltigem und trockenem Boden gelb werden (Chlorose). Bei der Pflanzung mischen Sie die Erde mit 20–30 % reifem Kompost; bei schwerem Boden fügen Sie 10–20 % Bims oder groben Sand hinzu, um Sauerstoffmangel an den Wurzeln zu vermeiden.
Abstand: Für eine dichte Hecke pflanzen Sie im Abstand von 60–80 cm (je nach Sorte und gewünschter Höhe). Im Beet planen Sie 1 bis 2 m zwischen den Pflanzen. Pflanzen Sie in der gleichen Tiefe wie der Ballen (Wurzelhals auf Bodenniveau): zu tiefes Einpflanzen erhöht das Risiko des Absterbens.
Kombinationen: Die Eibe passt gut zu Bodendeckern (Heuchera, Storchschnabel, Immergrün), schattenverträglichen Stauden (Hosta in kühleren Regionen) oder strukturgebenden Sträuchern (Buchsbaum-Ersatz, Stechpalme). Vermeiden Sie sehr wasserbedürftige Pflanzen direkt am Fuß in schwerem Boden und achten Sie auf die Konkurrenz aggressiver Gräser.
Kübel-/Containerkultur: möglich und praktisch auf der Terrasse. Wählen Sie einen Behälter von mindestens 40–60 L (idealerweise 50–80 L) mit großen Drainagelöchern und einer 3–5 cm dicken Drainageschicht (Bims). Im Kübel sind die Regelmäßigkeit der Bewässerung und der Winterschutz entscheidend.
Pflanzung 🪴
In Frankreich ist die sicherste Zeit für das Pflanzen der Eibe der Herbst (September bis November): Der noch warme Boden fördert die Wurzelbildung vor dem Winter, was den Bewässerungsaufwand im Sommer reduziert. Am Atlantik ist dies das ideale Zeitfenster. Im kontinentalen Klima (stärkere Fröste) bleibt der Herbst ausgezeichnet, wenn der Boden nicht durchnässt ist; andernfalls pflanzen Sie im Frühjahr (März bis Mai). Im Mittelmeerraum ist der Herbst fast immer vorzuziehen, um Hitzeschäden zu vermeiden. Im Gebirge begrenzt der Frühling nach den letzten Frösten das Risiko für junge Wurzeln.
- Den Boden großzügig auflockern: Die Eibe wurzelt gerne tief.
- Reifen Kompost einarbeiten, keinen frischen Mist.
- Bei der Pflanzung gießen, dann 6–8 Wochen lang überwachen.
Die Schritte der Pflanzung 🪴
- Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt: Bevorzugen Sie den Herbst (Sept.–Nov.) für robuste Sträucher und Stauden oder das Frühjahr (März–Mai) nach den letzten Frösten für halbrobuste Arten. In mediterranen Gebieten ist die Herbstpflanzung fast immer vorzuziehen.
- Bereiten Sie ein Pflanzloch vor, das doppelt so breit und 1,5-mal so tief ist wie der Wurzelballen.
- Verbessern Sie den Boden mit 1/3 reifem Kompost und, falls nötig, grobem Sand für die Drainage.
- Befeuchten Sie den Wurzelballen, wenn er trocken ist, bevor Sie ihn einsetzen.
- Pflanzen Sie so, dass der Wurzelhals auf Bodenniveau ist.
- Leicht andrücken, eine Gießmulde bilden und reichlich gießen (5–10 L je nach Größe).
- Sofort 5–8 cm Mulch auslegen, direkten Kontakt mit dem Stamm vermeiden.
Vermehrung 🌿
Die zuverlässigste Methode zur Vermehrung von Taxus media ist die Stecklingsvermehrung von halbverholzten Trieben (Spätsommer bis Frühherbst) oder verholzten Trieben im Herbst. Die Erfolgsrate variiert je nach Sorte, ist aber im Allgemeinen gut, wenn die Feuchtigkeit regelmäßig und das Substrat sehr durchlässig ist. Aussaat ist möglich, aber langsam und nicht sortenecht (besonders bei Hecken-Sorten).
Die Schritte der Vermehrung 🌿
- Schneiden Sie im August–Oktober 10–15 cm lange, halbverholzte Stecklinge (gesunde, möglichst nicht blühende Triebe).
- Entfernen Sie die Nadeln auf 4–5 cm Länge an der Basis und bilden Sie, wenn möglich, eine leichte „Ferse“ (kleines Stück älteres Holz).
- Tauchen Sie die Basis in Bewurzelungshormon (optional, aber nützlich) und schütteln Sie den Überschuss ab.
- Pflanzen Sie in ein sehr durchlässiges Substrat: 2/3 grober Sand oder Perlit + 1/3 Anzuchterde, in tiefe Anzuchttöpfe.
- Stellen Sie an einen hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung bei 15–20 °C, Substrat nur feucht (niemals durchnässt) und unter einem belüfteten Mini-Gewächshaus.
- Geduld: Die Bewurzelung kann 8–16 Wochen dauern; im folgenden Frühjahr umtopfen und vor dem Auspflanzen abhärten.
Winterhärte und Überwinterung ❄️
Taxus media ist ein sehr winterharter Nadelbaum: Je nach Sorte und Exposition wird er im Allgemeinen zwischen USDA 6b und 9a eingeordnet, mit Schadschwellen um –18 bis –20 °C für gut etablierte Pflanzen im Freiland (weniger für junge Pflanzen). Als immergrüne Pflanze verdunstet sie auch im Winter etwas Wasser: Kälte und Wind können zu Braunfärbung durch Austrocknung führen.
Am Atlantik/Westen genügt ein leichter Schutz: Mulch am Fuß und im ersten Jahr ein Vlies P17 bei Kälteperioden. Im kontinentalen/Nordosten bevorzugen Sie einen dicken Mulch (8–12 cm) und ein Vlies P30 bei jungen Pflanzen während längerer Fröste. Im Mittelmeerraum ist Frost selten ein limitierender Faktor, aber trockener Wind und nährstoffarme Böden erfordern eher ein Wassermanagement. Im Gebirge schützen Sie junge Pflanzen systematisch (Vlies + Windschutz) und vermeiden Sie Schneeverwehungen.
Im Topf wird der Frost verstärkt: Stellen Sie den Kübel in einen hellen, frostfreien Unterschlupf (beleuchtete Garage, kalter Wintergarten), sobald die Nächte dauerhaft unter –7 °C fallen, oder isolieren Sie den Behälter (Vlies + Isolierplatten) und stellen Sie ihn erhöht.
Schnitt und saisonale Pflege ✂️
Die Eibe ist einer der besten Sträucher für den Schnitt: Sie treibt gut aus altem Holz wieder aus, was Formschnitte und saubere Hecken ermöglicht. Bei jungen Pflanzen führen Sie einen leichten Formschnitt durch, um die Dichte zu erhöhen (Triebe einkneifen). Für eine Hecke führen Sie 1 bis 2 Mal/Jahr einen Pflegeschnitt durch: einen ersten im Spätfrühling (Mai–Juni) nach dem Austrieb und eventuell einen zweiten im Spätsommer (Ende August–September), um eine saubere Linie vor dem Winter zu erhalten. Im kontinentalen Klima vermeiden Sie einen zu späten Schnitt (nach Mitte September), um junge Triebe nicht dem Frost auszusetzen.
Der Verjüngungsschnitt (starke Reduktion) erfolgt eher im Spätwinter (Febr.–März, frostfrei), besonders im Norden/Osten; am Atlantik und im Mittelmeerraum kann man etwas früher eingreifen, wenn das Wetter stabil ist. Entfernen Sie Totholz das ganze Jahr über. Zur Nährstoffversorgung: Im Freiland geben Sie im Frühjahr (März) einen organischen Granulatdünger. Im Topf können Sie alle 4–6 Wochen von März bis September mit einem verdünnten Flüssigdünger (¼–½ Dosis) ergänzen, besonders wenn Sie häufig schneiden und ein schnelleres Wachstum anstreben.
Biodiversität und Kombinationen 🐝
Die Eibe bietet vor allem als Refugium ein faunistisches Interesse: Ihr dichtes Laub dient kleinen Vögeln und Nützlingen als Unterschlupf, und die Arillen (an weiblichen Pflanzen) können von einigen Vögeln gefressen werden (der Samen bleibt jedoch giftig). Sie fügt sich gut in einen pflegeleichten Garten ein, indem sie mit Bodendeckern kombiniert wird, die Unkraut begrenzen und die Frische bewahren. In einer Mischhecke wechseln Sie mit heimischen Arten (Haselnuss, Schneeball, Hartriegel) ab, um die Ressourcen zu diversifizieren. Die Eibe gilt in Frankreich nicht als invasiv, aber ihre Toxizität erfordert, Schnittgut und Abfälle außerhalb der Reichweite von Tieren zu halten.
Häufige Probleme und Lösungen
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Empfohlene Lösung |
|---|---|---|
| Laub vergilbt (allgemein) | Staunässe, Sauerstoffmangel an den Wurzeln, unzureichende Drainage | Boden auflockern (Bims), Pflanzung erhöhen, Bewässerung reduzieren, prüfen, ob der Wurzelhals nicht zu tief sitzt |
| Braune Spitzen im Sommer | Wasserstress, volle Sonne auf trockenem Boden, austrocknender Wind | Tiefe, seltene Bewässerung, 5–8 cm Mulch, Halbschatten am Nachmittag im Mittelmeerraum, Windschutz |
| Braunfärbung im Winter | Frost + Wind (Austrocknung), Wassermangel im Topf bei mildem Winter | Mulch, Vlies für junge Pflanzen, gelegentliche Bewässerung von Töpfen bei Frostfreiheit, späten Schnitt vermeiden |
| Hecke wird an der Basis kahl | Lichtmangel, zu vertikaler Schnitt, Konkurrenz am Fuß | Trapezförmig schneiden (Basis breiter), leicht auslichten, Unkraut jäten und mulchen, Exposition verbessern |
| Grauliche Nadeln, feine Gespinste | Spinnmilben bei heißem und trockenem Wetter (besonders im Topf) | Laub abbrausen, Luftfeuchtigkeit erhöhen, bei Bedarf mit Schmierseife/Knoblauchtee behandeln, Stickstoffüberschuss vermeiden |
| Blasses Laub auf kalkhaltigem Boden | Chlorose (induzierter Mangel, oft an Eisen/Magnesium) | Kompostgaben, Mulch, bei Bedarf Eisenchelat, weniger kalkhaltiges Wasser gießen, pH-Wert nahe 6,5 anstreben |
La Green Touch Tipp 🌿: Für eine wirklich dichte Eibenhecke schneiden Sie sie leicht konisch (Basis breiter als die Spitze) und mulchen Sie die gesamte Pflanzlinie. Im Atlantikklima begrenzt dieses einfache Duo feuchtigkeitsbedingte Krankheiten und reduziert den Bewässerungsaufwand; im kontinentalen Klima schützt es auch die Wurzeln vor plötzlichen Frosteinbrüchen.
📅 Pflegekalender nach Jahreszeit
| 🌸 Frühling | ☀️ Sommer | 🍂 Herbst | ❄️ Winter |
|---|---|---|---|
| Organische Düngung (März) Bewässerung bei Trockenheit Verjüngungsschnitt bei Frostfreiheit möglich |
Bewässerung überwachen (besonders im Topf) Mulchen/Mulch ergänzen Heckenschnitt Ende August bei Bedarf (außer bei Hitzewelle) |
Ideale Pflanzzeit (Sept.–Nov.) Stecklingsvermehrung von halbverholzten Trieben (Aug.–Okt.) Eingangsbewässerung und Mulchen |
Schutz junger Pflanzen (Vlies/Mulch) Gelegentliche Topfbewässerung bei Frostfreiheit Späte Schnitte und Verletzungen vermeiden |
Um Ihre Eibe (Taxus media) täglich zu pflegen, hat La Green Touch die am besten geeigneten Produkte für Sie ausgewählt: Substrate, Dünger, Werkzeuge und Zubehör, empfohlen von unseren Botanikexperten 🌿.
FAQ
Wie pflege ich eine Eibe (Taxus media) im Alltag?
Die Pflege basiert hauptsächlich auf Licht, Drainage und einigen regelmäßigen Schnitten. In den ersten beiden Jahren gießen Sie in trockenen Perioden tief, danach ist die Eibe im Freiland recht autonom. Mulchen Sie, um die Feuchtigkeit zu stabilisieren und Unkraut zu begrenzen. Achten Sie besonders auf Staunässe, die Hauptursache für Vergilbung und Absterben.
Wann schneidet man eine Eibe (Hecke oder Formschnitt) in Frankreich?
Für eine Hecke ist ein Hauptschnitt im Mai–Juni und bei Bedarf ein Nachschnitt Ende August–September ratsam. In kontinentalen Gebieten vermeiden Sie einen Schnitt nach Mitte September, damit junge Triebe nicht durch Frost geschwächt werden. Für einen stärkeren Verjüngungsschnitt greifen Sie im Spätwinter (Febr.–März) außerhalb der Frostperiode ein. Schneiden Sie vorzugsweise bei bewölktem Wetter, um Austrocknung zu begrenzen.
Wie viel Wasser benötigt eine Eibe im Topf auf der Terrasse?
Im Topf trocknet das Substrat schneller aus: Im Sommer sind oft 2 Bewässerungen pro Woche nötig, je nach Kübelvolumen, Exposition und Wind, und mindestens 1 wöchentliche Bewässerung in warmen Perioden im Mittelmeerraum. Gießen Sie, bis das Wasser abläuft, und entleeren Sie dann den Untersetzer, falls Sie einen verwenden. Im milden Winter kann eine monatliche Bewässerung bei Frostfreiheit ausreichen, wenn das Substrat austrocknet. Das Motto: feucht, aber niemals durchnässt.
Welchen Standort bevorzugt Taxus media: Schatten oder Sonne?
Die Eibe verträgt hellen Schatten, wird aber mit 3 bis 6 Stunden sanfter Sonne dichter. Am Atlantik und im Norden wird Sonne oft gut vertragen, wenn der Boden nicht zu sehr austrocknet. Im Mittelmeerraum bevorzugen Sie Halbschatten am Nachmittag oder eine östliche Ausrichtung, um sommerliche Verbrennungen zu vermeiden. Im Gebirge suchen Sie einen windgeschützten Standort.
Wie vermehre ich eine Eibe (Taxus media) einfach?
Am einfachsten ist die Stecklingsvermehrung von halbverholzten Trieben zwischen August und Oktober. Entnehmen Sie gesunde Triebe, pflanzen Sie sie in ein sehr durchlässiges Substrat und halten Sie eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Überschuss aufrecht. Die Bewurzelung kann langsam sein, manchmal mehrere Monate, daher ist Geduld unerlässlich. Sobald sie bewurzelt sind, im Frühjahr umtopfen und schrittweise an den Standort gewöhnen.
Ist Taxus media winterhart: Ab welcher Temperatur gefriert sie?
Im Freiland verträgt eine gut etablierte Eibe oft Fröste von –15 bis –20 °C (je nach Sorte), was USDA-Zonen um 6b entspricht. Junge Pflanzen und Topfpflanzen sind empfindlicher, da die Wurzeln schneller gefrieren. In kontinentalen Zonen schützen Sie junge Pflanzen mit einer dicken Mulchschicht und einem Vlies bei anhaltendem Frost. Im Kübel stellen Sie sie in ein frostfreies Quartier oder isolieren sie, sobald die Nachttemperaturen dauerhaft unter –7 °C fallen.
Warum hat meine Eibe gelbe Blätter?
Die Vergilbung ist meist auf Staunässe (schwerer Boden, unzureichende Drainage) oder Chlorose in kalkhaltigem und trockenem Boden zurückzuführen. Überprüfen Sie die Feuchtigkeit 10 cm tief: Wenn es ständig feucht ist, müssen Sie die Drainage verbessern und die Bewässerung reduzieren. Im Topf stellen Sie sicher, dass das Wasser frei abläuft und keine Staunässe entsteht. Kompostgaben und Mulch helfen ebenfalls, den Boden zu stabilisieren.
Ist die Eibe giftig für Haustiere?
Ja: Die Eibe enthält Taxine, die für Hunde, Katzen und Pflanzenfresser sehr giftig sind, insbesondere in den Samen und Blättern. Vermeiden Sie, Schnittgut liegen zu lassen und verhindern Sie den Zugang für kleine Kinder und Tiere. Wenn Sie eine Aufnahme vermuten, kontaktieren Sie umgehend einen Tierarzt. Für einen Garten mit Tieren bevorzugen Sie nicht zugängliche Pflanzbereiche oder geschützte Hecken.
Empfehlungen für Experten 🌿
Empfohlene Lux / PPFD: 15–45.000 Lux (PPFD ca. 200–600 µmol·m⁻²·s⁻¹); heller Halbschatten ideal, >800 µmol im mediterranen Sommer ohne frischen Boden vermeiden
Optimaler Boden-pH-Wert: 6,0–7,0 (Toleranz 5,5–7,5 bei korrekter Drainage)
EC Nährlösung (erdlose Kultur / Topf): 0,8–1,4 mS/cm im Frühjahr-Sommer (gering bis mäßig)
Empfohlenes NPK: Typ 8-4-6 oder 10-5-7 mit moderatem Stickstoffanteil, mit Magnesium und Spurenelementen
Art des Profi-Substrats (Kübelkultur): 50 % Blumenerde + 20 % gesiebter Kompost + 20 % Bims/Perlit + 10 % Kokosfaser/kompostierte Rinde
Umgebende relative Luftfeuchtigkeit: 45–70 % (Spinnmilben bei <40 % im trockenen Sommer überwachen)
Minimale Überlebenstemperatur: ca. –20 °C (USDA-Zone 6b) im Freiland für etablierte Pflanzen; im Topf Risiko ab –7 bis –10 °C
Häufigkeit der Teilung / Erneuerung: nicht zutreffend (Strauch); Umtopfen im Kübel alle 3–4 Jahre mit jährlichem Oberflächenauftrag
Empfohlener Düngertyp: Langzeit-Organomineraldünger im Frühjahr + schwache Flüssigzusätze im Topf nach dem Schnitt
Präventive Behandlung: Stark verdünnte Brennnesseljauche im Frühjahr (Stimulation); Schmierseife bei Schädlingsbefall; Bordeaux-Brühe nur bei nachgewiesenem Pilzdruck und anhaltend feuchten Bedingungen
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