Pflege – Japan-Segge (Carex morrowii): Praktischer Leitfaden
Erfahren Sie, wie Sie Ihre Japan-Segge (Carex morrowii) mit den Expertentipps von La Green Touch 🌿 pflegen. Folgen Sie diesem umfassenden Leitfaden, um Ihrer Pflanze eine ideale Umgebung im Garten oder im Topf auf der Terrasse zu bieten, angepasst an das gemäßigte französische Klima (ozeanisch, kontinental und mediterran).
Pflege der Japan-Segge (Carex morrowii)
Die Japan-Segge, Carex morrowii (oft unter panaschierten Sorten wie 'Ice Dance', 'Variegata' oder 'Aureovariegata' verkauft), ist ein Ziergras mit dichtem, elegantem und dauerhaftem Wuchs. Je nach Winter immergrün bis halbimmergrün, bildet sie mit der Zeit einen grafischen Bodendecker, ideal für Rabatten, lichte Unterholzbereiche, unter Sträuchern oder in Kübeln. Ihr bandförmiges Laub verleiht das ganze Jahr über Struktur und hat eine ausgezeichnete Langlebigkeit, wenn der Horst regelmäßig geteilt wird. Sie ist in vielen Gärten des Westens und Südwestens wegen ihres "frischen Garten"-Effekts sehr beliebt und passt auch sehr gut auf städtische Terrassen.
| Eigenschaften | |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Carex morrowii |
| Botanische Familie | Cyperaceae |
| Geografische Herkunft | Japan (Waldgebiete und feuchte Waldränder) |
| Standort | Idealer Halbschatten, milde Sonne möglich, heller Schatten |
| Winterhärtezone USDA · Mindesttemperatur | USDA 6b bis 9a · ca. –18 °C bis –12 °C (je nach Boden und Dauer des Frosts) |
| Bewässerung | Im 1. Jahr regelmäßig; danach mäßig, frischer Boden empfohlen |
| Boden | Humos, frisch, durchlässig; toleriert leicht kalkhaltigen Boden, wenn dieser belebt ist |
| Wuchshöhe im Alter | 25 bis 45 cm (bis zu 50 cm unter sehr günstigen Bedingungen) |
| Blütezeit | April bis Juni (dezente Ähren) |
| Schwierigkeitsgrad | Leicht |
| Toxizität | Ungiftig 🐾 |
| Andere Namen | Japanische Segge, Carex des Japon; häufige Sorten: 'Ice Dance', 'Variegata' |
Standort und Lage ☀️
Die Japan-Segge liebt Halbschatten (3 bis 6 Stunden gefilterte Sonne/Tag) oder Morgensonne. Eine Ost- oder Nordost-Ausrichtung ist ideal in der Nähe einer Mauer (40–80 cm Abstand), die vor brennender Sonne schützt und gleichzeitig gute Lichtverhältnisse bietet. Sie verträgt hellen Schatten (unter Laubbäumen), wo ihr Laub sehr dekorativ bleibt.
In der Mittelmeerregion (Montpellier, Nizza) ist ein nachmittäglicher Halbschatten und ein gemulchter Boden vorzuziehen, da Sonne und Wind den Horst schnell austrocknen. In atlantischem Klima (Nantes, Bordeaux) oder in Nord-/Kontinentalklima (Paris, Straßburg) verträgt sie mehr Sonne, vorausgesetzt, der Boden bleibt feucht. In Küstenregionen ist sie recht windverträglich, wenn im Sommer regelmäßig gegossen wird und der Boden nicht sandig und unverbessert ist.
Anzeichen für Lichtmangel: lockereres Laub, sich öffnender Horst, weniger ausgeprägte Panaschierung, verlangsamtes Wachstum.
Anzeichen für zu viel Sonne: braune Spitzen, verfärbte/„ausgebleichte“ Blätter, schnelles Austrocknen des Bodens und Vergilben des Horsts durch Wasserstress.
Blüte und Vegetationszyklus 🌸
Die Blüte von Carex morrowii ist dezent: von April bis Juni bildet die Pflanze kleine bräunliche Ähren über dem Laub, die je nach Frühlingswärme 4 bis 8 Wochen lang blühen. Sie wird durch einen Frühling gefördert, der weder zu trocken noch zu heiß ist, und durch eine regelmäßige Erholung nach dem Winter. Um einen sauberen Horst zu erhalten, können Sie verblühte Ähren mit einer feinen Schere entfernen, dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Das Laub ist in Frankreich immergrün bis halbimmergrün: Nach einem kalten und trockenen Winter (kontinental/gebirgig) kann es Spuren aufweisen und eine Reinigung am Ende des Winters erfordern; im milden Atlantikklima bleibt es fast das ganze Jahr über dekorativ.
Bewässerung 💧
Passen Sie die Bewässerung an die lokalen Niederschläge, die Bodenbeschaffenheit und das Alter der Pflanze an. Nach der Etablierung (nach 1–2 Saisons) ist die Japan-Segge (Carex morrowii) in der Regel wenig wasserbedürftig. Bevorzugen Sie eine tiefe und seltene Bewässerung, um eine tiefe Wurzelbildung zu fördern.
| Jahreszeit | Häufigkeit | Richtvolumen |
|---|---|---|
| 🌱 Frühling | 1 Bewässerung alle 7–10 Tage, wenn Niederschlag <15 mm/Woche (besonders im 1. Jahr) | 3–6 L/Pflanze im Freiland; 1–2 L im Topf (20–30 cm) |
| ☀️ Sommer | 1–2 Bewässerungen/Woche; in mediterranen Zonen bei Niederschlag <10 mm/Woche: 2–3 Bewässerungen/Woche und Mulchen unerlässlich | 5–8 L/Pflanze; im Topf: 2–4 L, manchmal alle 2–3 Tage bei Hitzewellen |
| 🍂 Herbst | 1 Bewässerung alle 10–15 Tage bei Trockenheit; stoppen, wenn regelmäßiger Regen und verlangsamtes Wachstum | 3–5 L/Pflanze (–30 bis –50 % gegenüber Sommer) |
| ❄️ Winter | Im Freiland unnötig, wenn Niederschlag >10 mm/Woche; im Topf, 1 Mal alle 3–5 Wochen, wenn das Substrat trocknet | Sehr gering; nur anfeuchten, niemals bei Frost |
Durstzeichen: welkes oder eingerolltes Laub am Ende des Tages, 5–10 cm tiefer ausgetrockneter Boden, gelb werdende Blätter an unteren Stängeln.
Wassermangel: allgemeines Vergilben, Wurzelfäule am Stängelansatz, Pilze an der Oberfläche; Drainage verbessern oder Pflanze umsetzen.
Tipp: Legen Sie eine organische Mulchschicht (5–8 cm Holzhackschnitzel oder Rinde) um den Fuß, um die Feuchtigkeit zu erhalten und die sommerliche Bewässerung um 30 bis 50 % zu reduzieren.
Boden, Drainage und Verträglichkeit 🌱
Carex morrowii bevorzugt einen humosen, lockeren und frischen Boden: Gartenerde, angereichert mit Kompost, die Wasser speichert, ohne sich zu staunass zu fühlen. Idealerweise sollte die Textur lehmig bis lehmig-tonig sein, gut strukturiert, mit einem eher neutralen bis leicht sauren pH-Wert; die Pflanze verträgt etwas Kalk, wenn der Boden belebt und verbessert ist (vermeiden Sie trockene Kreideböden).
Bei der Pflanzung mischen Sie die ausgehobene Erde mit 20–30 % reifem Kompost. Bei schwerem Boden fügen Sie 10–20 % groben Sand oder Bimsstein hinzu, um Wurzelasphyxie im Winter zu vermeiden. Pflanzen Sie die Pflanzen in Abständen von 35 bis 45 cm, um in 2–3 Jahren ein dichtes Beet zu erhalten. Pflanzen Sie auf gleicher Höhe wie den Ballen (Wurzelhals auf Bodenhöhe): zu tief gepflanzt, kann der Horst verrotten.
Erfolgreiche Kombinationen: Farne, Heuchera, Hostas (Halbschatten), Elfenblumen, Lenzrosen, kleine Hortensien oder Unterholz-Zwiebelblumen. Vermeiden Sie sehr wasserkonkurrierende Nachbarn (große Gräser in voller Sonne, wuchernde Bambusse), wenn Ihr Boden schnell austrocknet.
Im Topf wählen Sie einen Behälter mit mindestens 25–30 cm Durchmesser (ideal 30–40 cm) mit Drainagelöchern. Eine Oberflächenmulchung und ein nach dem Gießen entleerter Untersetzer verbessern die Regelmäßigkeit ohne überschüssiges Wasser.
Pflanzung 🪴
In Frankreich ist die einfachste Zeit, die Japan-Segge zu pflanzen, von September bis November: Der Boden bleibt warm, die Wurzelbildung beginnt schnell, und die Pflanze übersteht den folgenden Sommer besser. Die Pflanzung von März bis Mai funktioniert ebenfalls sehr gut, besonders im kontinentalen oder gebirgigen Klima, vorausgesetzt, man gießt in der ersten Saison regelmäßig. Im mediterranen Klima bevorzugen Sie deutlich den Herbst, um eine Etablierung in voller Hitze zu vermeiden.
- Den Wurzelballen am Vortag wässern (oder 10 Minuten einweichen), wenn er trocken ist.
- Einen lockeren Boden vorbereiten: sorgfältiges Entkrauten + reifen Kompost einarbeiten.
- Im Topf eine leichte Drainageschicht (Bimsstein) und ein reiches Substrat verwenden.
Die Pflanzschritte 🪴
- Wählen Sie die richtige Jahreszeit: Bevorzugen Sie den Herbst (Sept.–Nov.) für Sträucher und winterharte Stauden oder das Frühjahr (März–Mai) nach den letzten Frösten für halbstarke Arten. In der Mittelmeerzone ist die Herbstpflanzung fast immer vorzuziehen.
- Bereiten Sie ein Loch vor, das doppelt so breit und anderthalbmal so tief ist wie der Wurzelballen.
- Verbessern Sie den Boden mit 1/3 reifem Kompost und, falls nötig, grobem Sand für die Drainage.
- Befeuchten Sie den Wurzelballen, wenn er trocken ist, bevor Sie ihn einsetzen.
- Pflanzen Sie so, dass der Wurzelhals auf Bodenniveau liegt.
- Leicht andrücken, eine Gießmulde anlegen und reichlich gießen (5–10 L je nach Größe).
- Sofort 5–8 cm dick mulchen, dabei direkten Kontakt mit dem Stamm vermeiden.
Vermehrung 🌿
Die zuverlässigste Methode zur Vermehrung der Japan-Segge ist die Teilung des Horsts. Sie bewahrt die Sorte (Panaschierung bleibt erhalten), hat eine ausgezeichnete Anwachsrate und verjüngt die Pflanze. Führen Sie dies vorzugsweise im Frühjahr (März–April) im kontinentalen Klima oder im Frühherbst (September) im atlantischen/mediterranen Klima durch, außerhalb von Perioden starker Hitze. Rechnen Sie in der Regel mit einer Erfolgsquote von 80–95 %, wenn der Boden in den folgenden 3–4 Wochen feucht bleibt.
Die Vermehrungsschritte 🌿
- Gießen Sie den Horst am Vortag, um die Entnahme zu erleichtern und Stress zu begrenzen.
- Graben Sie den Wurzelballen mit einem Spaten aus und erhalten Sie so viele Wurzeln wie möglich.
- Teilen Sie den Horst mit einem stabilen Messer oder zwei Spatengabeln Rücken an Rücken in 2 bis 4 Teilstücke.
- Behalten Sie an jedem Teilstück gesunde Wurzeln und mehrere Rosetten (Blätter + Knospen) bei.
- Pflanzen Sie sofort in gleicher Tiefe wieder ein, gießen Sie (3–5 L) und mulchen Sie.
- Überwachen Sie die Feuchtigkeit für 3–4 Wochen: Boden feucht, niemals durchnässt.
Winterhärte und Überwinterung ❄️
Die Japan-Segge ist eine gut winterharte Staude: In gut durchlässigem Boden liegt ihre Winterhärte bei etwa USDA 6b bis 9a, mit möglichen Schäden um –12 °C, wenn der Frost lang anhält und der Wind austrocknend wirkt, und einem Überleben oft nahe –18 °C in nicht staunassem Boden. Ihr Laub ist immergrün bis halbimmergrün: Es kann oberflächlich verbrennen, aber der Stock treibt im Frühjahr wieder aus.
Im Atlantik/Westen reicht in der Regel eine Mulchschicht (5–8 cm); ein P17-Vlies ist bei Kälteeinbrüchen nützlich. Im Kontinental-/Nordosten kombinieren Sie eine dickere Mulchschicht (8–10 cm) und ein P30-Vlies bei Frostwellen. Im Mittelmeerraum ist Schutz selten nötig, außer bei außergewöhnlichen Ereignissen, besonders wenn die Pflanze im Topf steht. Im Gebirge schützen Sie systematisch (Mulch + Vlies) oder stellen den Topf in einen frostfreien Unterstand.
Im Topf gefrieren die Wurzeln schneller: Stellen Sie den Topf in einen hellen Wintergarten/Garage, sobald –5 °C für mehrere Nächte angekündigt sind, oder isolieren Sie den Behälter (Karton, Vlies, Mulch oben), wenn das Einräumen unmöglich ist.
Schnitt und saisonale Pflege ✂️
Der Schnitt von Carex morrowii gleicht eher einer Reinigung als einem radikalen Rückschnitt. Bei jungen Pflanzen begnügen Sie sich damit, abgestorbene Blätter das ganze Jahr über zu entfernen, um einen kompakten Horst zu fördern. Die ideale Zeit in Frankreich ist das Spätwinter (Febr.–März), kurz vor dem Neuaustrieb: Kämmen Sie den Horst mit Handschuhen (oder einer Handharke) und schneiden Sie dann trockene Halme am Ansatz ab, ohne das Herz zu skalpieren.
Nach der Blüte (Mai–Juni) können Sie verblühte Ähren entfernen, wenn Sie ein sehr ordentliches Erscheinungsbild wünschen. Im Herbst sollten Sie keinen radikalen Schnitt vornehmen: Das Laub schützt den Stock. Alle 3 bis 5 Jahre führen Sie eine Teilung/Verjüngung durch, um die Dichte zu erhöhen und die Vitalität zu fördern.
Zur Nährstoffversorgung: Im Freiland genügt oft eine Gabe von Kompost oder mildem organischem Dünger im März. Im Topf hält ein ausgewogener Flüssigdünger, in ¼–½ Dosis verdünnt, alle 4 bis 6 Wochen von März bis September, das Laub gut gefärbt ohne Stickstoffüberschuss.
Regionale Besonderheiten: Im Kontinentalklima und im Gebirgsklima warten Sie mit der Reinigung bis nach den großen Frösten (oft März). Im Atlantikklima ist eine Reinigung bereits Ende Februar üblich. Im Mittelmeerraum achten Sie im Topf eher auf winterliche Trockenheit als auf Frost.
Biodiversität und Kombinationen 🐝
Die Japan-Segge ist wenig bienenfreundlich (diskrete und windbestäubte Blüte), bietet aber nützlichen Schutz für Nützlinge und Kleintiere im Garten (Mikrohabitate am Fuß, Winterunterschlupf). Sie fügt sich perfekt in ein pflegeleichtes Beet mit Halbschattenstauden und Bodendeckern ein und funktioniert gut am Heckenrand. Sie gilt in Frankreich im Allgemeinen nicht als invasiv: Sie breitet sich in Horsten aus, und ihre Ausbreitung bleibt durch Teilung oder Einfassung kontrollierbar.
Häufige Probleme und Lösungen
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Empfohlene Lösung |
|---|---|---|
| Braune Blattspitzen | Trockene Luft, direkte Sonne, kurzfristiger Wassermangel, austrocknender Wind | Tiefer gießen, mulchen, Halbschatten am Nachmittag (Süden), beschädigte Spitzen sauber abschneiden |
| Flächenweise vergilbtes Laub | Zu kalkhaltiger/trockener Boden oder leichter Mangel (verbrauchter Topf) | Kompost hinzufügen, mulchen, milde Düngung im Frühjahr; im Topf alle 2–3 Jahre umtopfen |
| Horst verrottet in der Mitte | Staunasser Boden, unzureichende Drainage, Wurzelhals zu tief gepflanzt | Drainage verbessern (Bimsstein/Sand), auf richtiger Höhe pflanzen, teilen und nur gesunde Teilstücke behalten |
| Durch Frost geschädigtes Laub | Langanhaltender Frost + Wind (Kontinental/Gebirge), ungeschützter Topf | 8–10 cm Mulch, P30-Vlies bei Kältewelle; im Topf isolieren oder ab –5 °C dauerhaft einräumen |
| Blasses Laub, lichter Horst | Lichtmangel oder Wurzelkonkurrenz (Bäume/Sträucher) | An einen helleren Standort (heller Schatten/Halbschatten) versetzen, Kompost zugeben, teilen/verjüngen |
| Schnecken an jungen Trieben | Feuchter Frühling, Verstecke am Fuß der Mulchschicht | Beobachten von März–Mai, physikalische Barrieren, abends absammeln, weniger kompakte Mulchschicht um den Wurzelhals |
Tipp von La Green Touch 🌿
Für einen dichten Horst-Effekt und ein leuchtenderes Laub empfehlen wir das Gewinner-Duo: Mulchen + Reinigung im Spätwinter. Praktisch bedeutet das: Im Februar-März (oder Ende März in kalten Zonen) den Horst von Hand kämmen, trockene Halme entfernen und dann 2–3 cm Kompost auf die Oberfläche geben, bevor die Mulchschicht erneuert wird. Das ist eine einfache, sehr effektive Routine in französischen Gärten, wo winterliche Regenfälle und Trockenperioden im Frühjahr abwechseln.
📅 Pflegekalender nach Jahreszeiten
| 🌸 Frühling | ☀️ Sommer | 🍂 Herbst | ❄️ Winter |
|---|---|---|---|
| Reinigung im Spätwinter (Febr.–März) Kompost/milde Düngung im März Regelmäßige Bewässerung im 1. Jahr bei Trockenheit |
Tiefe Bewässerung (1–2/Woche) Mulchschicht beibehalten (5–8 cm) Im Topf: Flüssigdünger ¼–½ Dosis alle 4–6 Wochen |
Pflanzung/Teilung möglich (Sept.) Schrittweise Reduzierung der Bewässerung Leichte Kompostoberfläche bei nährstoffarmem Boden |
Schutz in kalten Zonen (Mulch + Vlies) Im Topf: isolieren oder einräumen, wenn –5 °C dauerhaft Kein radikaler Schnitt, nur offensichtlich geschädigte Blätter |
Um Ihre Japan-Segge (Carex morrowii) täglich zu pflegen, hat La Green Touch die am besten geeigneten Produkte für Sie ausgewählt: Substrate, Dünger, Werkzeuge und Zubehör, empfohlen von unseren Botanik-Experten 🌿.
FAQ
Wann schneidet man die Japan-Segge (Carex morrowii)?
Die beste Zeit ist das Spätwinter (Februar bis März), kurz vor dem Neuaustrieb. Man macht keinen radikalen Schnitt wie bei manchen Gräsern: Man entfernt hauptsächlich trockene Halme und gleicht bei Bedarf leicht aus. Im kontinentalen oder gebirgigen Klima wartet man das Ende der starken Fröste ab (oft März). Im milden Atlantikklima ist eine Reinigung bereits Ende Februar oft perfekt.
Wie gießt man Carex morrowii, damit sie schön grün bleibt?
Der Schlüssel ist ein frischer, nicht durchnässter Boden. Im ersten Jahr gießen Sie, sobald die oberen 5–10 cm trocken sind, und reduzieren dann nach der Etablierung die Häufigkeit. Im Sommer rechnen Sie im Freiland in der Regel mit 1 bis 2 Gießvorgängen pro Woche; im Mittelmeerraum und im Topf kann dies in heißen Perioden auf 2–3 pro Woche ansteigen. Eine organische Mulchschicht reduziert den Bedarf erheblich und verhindert braune Spitzen.
Welchen Standort braucht die Japan-Segge: Sonne oder Schatten?
Halbschatten ist der vielseitigste Standort: Morgensonne oder gefiltertes Licht. Volle Sonne ist im Atlantikklima oder im Norden möglich, wenn der Boden feucht bleibt, aber in mediterranen Zonen sollte man die brennende Nachmittagssonne meiden. Im dichten Schatten überlebt die Pflanze, aber der Horst kann sich auflockern und die Panaschierung an Kontrast verlieren. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie einen Ost-/West-Standort und mulchen Sie.
Ist die Japan-Segge frosthart?
Ja, sie ist in Frankreich im Allgemeinen winterhart (ca. USDA 6b bis 9a). Im gut durchlässigen Gartenboden übersteht sie die Winter gut, auch wenn das Laub nach trockenem, windigem Frost Spuren zeigen kann. Im kontinentalen oder gebirgigen Klima sichern eine dickere Mulchschicht und ein Vlies bei Kältewellen den Wurzelstock. Im Topf hingegen sollte man früher schützen: Die Wurzeln sind deutlich empfindlicher gegenüber Frost.
Wann pflanzt man Carex morrowii 'Ice Dance' oder andere Sorten?
Der Herbst (September bis November) ist oft der beste Zeitpunkt, besonders in ozeanischem und mediterranem Klima: Die Pflanze wurzelt stressfrei. Im Frühjahr (März bis Mai) ist die Pflanzung ebenfalls sehr zuverlässig, insbesondere im kontinentalen Klima, vorausgesetzt, man gießt in der ersten Saison regelmäßig. Vermeiden Sie Pflanzungen in Hitze- oder Frostperioden. Im Topf können Sie fast das ganze Jahr über pflanzen, außer bei Extremtemperaturen, mit anschließender Bewässerung.
Wie vermehrt man Carex morrowii: Stecklinge oder Teilung?
Die Teilung des Horsts ist die empfohlene Methode: Sie ist schnell, bewahrt die Eigenschaften der Sorte (Panaschierung) und verjüngt die Pflanze. Führen Sie sie im frühen Frühling (März–April) oder im frühen Herbst (September) durch, außerhalb heißer Perioden. Sofort wieder einpflanzen und den Boden 3–4 Wochen lang feucht halten. Die Aussaat ist bei der Art möglich, aber sie reproduziert die panaschierten Sorten nicht getreu.
Die Japan-Segge im Topf: Welcher Behälter und welche Pflege?
Ja, sie lässt sich sehr gut im Kübel kultivieren: Wählen Sie einen Topf mit mindestens 25–30 cm Durchmesser (ideal 30–40 cm) und effektiver Drainage. Verwenden Sie ein reiches, aber luftiges Substrat, mulchen Sie die Oberfläche und gießen Sie häufiger als im Freiland, besonders im Sommer. Im mediterranen Klima stellen Sie den Topf am Nachmittag in den Halbschatten, um verbrannte Spitzen zu vermeiden. Im Winter schützen Sie den Behälter oder stellen ihn ins Haus, wenn mehrere Nächte mit –5 °C angekündigt sind.
Empfehlungen für Experten 🌿
Empfohlener Lux / PPFD: 8 0000 bis 20 0000 Lux (≈150–400 µmol/m²/s); toleriert mehr bei feuchtem Boden
Optimaler Boden-pH-Wert: 5,8 bis 7,0 (Toleranz bis ca. 7,5 bei humosem Boden)
EC-Nährlösung (erdlose Kultur / Topf): 0,8 bis 1,5 mS/cm im Frühjahr-Sommer (niedrig bis moderat)
Empfohlenes NPK: ausgewogen, Typ 8-8-8 bis 10-10-10; oder milder 6-4-6 zur Pflege
Art des Profi-Substrats (Kübelkultur): 50 % Gartenerde + 25 % feiner Kompost + 15 % Kokosfasern/kompostierte Rinde + 10 % Bimsstein/Perlit
Umgebende relative Luftfeuchtigkeit: 50–80 % (sehr trockene Situationen + Wind vermeiden)
Minimale Überlebenstemperatur: ca. –18 °C (USDA Zone 6b) in durchlässigem Boden; Laubschäden ab –12 °C möglich
Häufigkeit der Teilung / Erneuerung: alle 3 bis 5 Jahre zur Verjüngung und Verdichtung
Empfohlener Düngertyp: organischer Langzeitdünger im Frühjahr + flüssiger ¼–½ Dosis im Topf alle 4–6 Wochen
Vorbeugende Behandlung: hauptsächlich kulturell (Drainage + Belüftung); im feuchten Frühjahr, leichte Spritzung mit Schmierseife gegen Blattläuse/Honigtau bei Bedarf; systematische Bordeauxbrühe vermeiden
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